Programm (Verband)

UNSERE SATZUNG

§ 1 – Name und Sitz

1. Die Freie Wählergemeinschaft führt den Namen:

Freie Wähler Main-Kinzig, FW

2. Der Sitz der Freien Wähler Main-Kinzig, FW ist 63589 Linsengericht.

2

§ 1 – Name und Sitz

1. Die Freie Wählergemeinschaft führt den Namen:

Freie Wähler Main-Kinzig, FW

2. Der Sitz der Freien Wähler Main-Kinzig, FW ist 63589 Linsengericht.

§ 2 – Zweck der Freien Wähler Main-Kinzig, FW

1. Die FW stehen auf dem Boden des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der

Hessischen Verfassung.

2. Die FW bezwecken im Main-Kinzig-Kreis eine parteipolitisch ungebundene, ausschließlich

sachbezogene und im Interesse der Bewohner des Main-Kinzig-Kreises liegende kommunalpolitische

Tätigkeit zu entfalten.

3. Die FW nehmen an den Wahlen zum Kreistag des Main-Kinzig-Kreises teil; sie stellen hierfür

eine eigene Kandidatenliste auf.

4. Die FW haben ferner folgende Aufgaben:

a) Förderung und Werbung für die Ziele der Wählergemeinschaften,

b) Unterstützung und Beratung örtlicher Wählergemeinschaften im Main-Kinzig-

Kreis bei der Durchführung ihrer Aufgaben,

c) Politischer und organisatorischer Erfahrungsaustausch mit den örtlichen Wählergemeinschaften

im Main-Kinzig-Kreis.

5. Die FW sind selbstlos tätig, die Verfolgung eigenwirtschaftlicher Zwecke sind den FW

untersagt. Die Mittel der FW dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

§ 3 – Mitgliedschaft

1. Mitglied des Kreisverbandes Main-Kinzig kann jede natürliche Person werden, wenn sie das

16. Lebensjahr vollendet hat und ihren Wohnsitz in einer Stadt oder Gemeinde des Main-

Kinzig-Kreises unterhält und sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und zur

Hessischen Verfassung bekennt.

2. Die Mitgliedsaufnahme erfolgt auf Antrag, über dessen Annahme der Vorstand

entscheidet.

3. Die Mitgliedschaft endet

a) durch Austrittserklärung. Diese bedarf der Schriftform und ist an den Vorstand zu

richten. Sie ist jederzeit zulässig und wirkt sofort.

b) durch Ausschluss.

Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstandes

mit 2/3 seiner Mitglieder, wenn ein Mitglied die Interessen der FW

gröblich verletzt, gegen die Satzung verstößt oder dem Ansehen der FW

schweren Schaden zufügt.

c) durch Tod oder durch Streichung des Mitgliedes.

4. Im Falle der Streichung oder des Ausschlusses ist der entsprechende Vorstandsbeschluss

dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen diesen Beschluss kann das Mitglied

innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang die Entscheidung der Mitgliederversammlung

beantragen. Ein solcher Antrag bedarf der Schriftform und ist

an den Vorstand mit Einschreiben/Rückschein zu richten. Dieser hat sodann spätestens

in der nächsten turnusmäßigen Mitgliederversammlung nach Zugang eines

solchen Antrages die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeizuführen.

Diese Entscheidung ist sodann endgültig.

Ab dem Zeitpunkt, an welchem das auszuschließende Mitglied über einen Ausschließungs-

oder Streichungsbeschluss des Vorstandes unterrichtet ist, ruht die Mitgliedschaft.

5. Beim Erlöschen der Mitgliedschaft bleibt die Verpflichtung zur Beitragszahlung für das

laufende Geschäftsjahr bestehen, sofern nicht der Vorstand im Einzelfall etwas anderes

beschließt.

6. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliedsversammlung

festgelegt. Ein solcher Beschluss gilt, solange nicht eine Änderung durch

die Mitgliederversammlung beschlossen ist.

7. Im Falle besonderer finanzieller Aufwendungen zu Lasten der FW – etwa aus Anlass der

Notwendigkeit der Finanzierung von Wahlkämpfen und ähnlichen Maßnahmen – ist

die Mitgliederversammlung auch befugt, auf Vorschlag des Vorstandes einmalige Umlagen

zu beschließen.

§ 4 – Organe

Die Organe der FW im Main-Kinzig-Kreis sind:

1. die Mitgliederversammlung,

2. der geschäftsführende Vorstand,

3. der Vorstand,

4. die Fraktion der FW im Kreistag.

§ 5 – Mitgliederversammlung 1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der FW im Main-Kinzig-Kreis. Sie tritt mindes-tens einmal jährlich zusammen. In einem Wahljahr ist sie mindestens drei Monaten vor dem Wahl-termin abzuhalten. Die Versammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von 8 Tagen, die Versammlung, in der der Vorstand zu wählen ist, mit einer Frist von 2 Wochen, unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

2. Der Mitgliederversammlung gehören die Mitgliedspersonen an.

3. In der Versammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

4. Der Mitgliederversammlung obliegen

a. im Turnus von jeweils zwei Jahren die Wahl des Vorstandes und alljährlich die

Wahl von zwei Kassenprüfern;

b. die Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes;

c. die Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes;

d. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und evtl. Umlagen;

e. Satzungsänderungen;

f. Ausschluss von Mitgliedern, soweit hierfür Anträge vorliegen;

g. Beschlussfassung über jegliche Anträge;

h. die Teilnahme an der politischen Willensbildung;

hierzu zählt insbesondere die Aufstellung der Kandidatenliste für die Kreis-

tagswahl.

5. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder in seiner Vertretung vom 2. Vorsitzenden einberufen und geleitet.

Die Einladung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagungsordnung.

6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde und mindestens 25% der Mitglieder anwesend sind. Die Versammlung ent- scheidet mit einfacher Mehrheit der Stimmen.

Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb eines Monats eine neue Versammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die dann in jedem Falle ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

7. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mehr als 20% der Mitglieder dies schriftlich verlangen oder der Vorstand dies aus besonderem Anlass für geboten hält.

8. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung in gleicher, all- gemeiner und unmittelbarer Wahl mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gewählt. Die Wahl erfolgt durch offene oder geheime Wahl. Die Wahl ist geheim durchzuführen, falls nur ein anwesendes Mitglied dies beantragt. Bei mehr als einem Bewerber muss die Wahl grundsätzlich geheim erfolgen.

9. Satzungsänderungen sowie die Abberufung von Vorstandsmitgliedern, bedürfen der Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

10. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom 1. Vorsitzenden sowie dem 2. Vorsitzenden oder dem Schriftführer zu unter zeichnen ist.

11. Jedes Mitglied ist antragsberechtigt.

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand eingegangen sein. Nicht fristgerechte Anträge können auf die Tagungsordnung gesetzt und behandelt werden, wenn die Versammlung dies mit 2/3 Stimmenmehrheit gestattet.

§ 6 – Vorstand

1. Dem Vorstand gehören an:

a) die/der 1. Vorsitzende/r

b) die/der stellvertretende Vorsitzende(n)

c) der/die Schriftführer/in

d) der/die Schatzmeister/in

e) der/die Pressesprecher/in

f) die/der Fraktionsvorsitzende/r der Kreistagsfraktion

g) bis zu 8 Beisitzer/innen. Wird die Gesamtzahl der Beisitzerstellen in einer Wahl nicht besetzt,

bleiben diese Stellen frei. Eine Nachwahl kann in jeder Mitgliederversammlung erfolgen, soweit

die Wahl auf der Tagesordnung aufgenommen ist.

2. Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der 1. Vorsitzende/r,

die/der 2. Vorsitzende/r, der/die Schriftführer/in, der/die Schatzmeister/in und der/die

Pressesprecher/in.

Jeweils zwei der vorgenannten Vorstandsmitglieder vertreten die FW Main-Kinzig nach

innen außen.

1. Der Vorstand führt die Geschäfte der FW Main-Kinzig.

2. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Der

Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder, darunter die/der 1.

oder 2. Vorsitzende/r anwesend sind. Bei Eilbedürftigkeit können Beschlüsse auch im

sog. Umlaufverfahren gefasst werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme

des 1. Vorsitzenden.

5. Der Vorstand zu Ziffer 1a) bis g) wird jeweils auf zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied

aus, so findet für den Rest der Amtszeit des Vorstandes auf der nächsten

Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt.

6. Der Vorstand führt seine Geschäfte ehrenamtlich; er kann sich eine Geschäftsordnung

geben.

7. Dem Vorstand obliegt die Organisation der internen Angelegenheiten, die Ausführung

der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Beratung der Fraktion

bei der politischen Willensbildung.

§ 7 – Die Fraktion der FW im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises

1. Die Fraktion der FW im Kreistag konstituiert sich jeweils nach der Wahl zum Kreistag.

Sie setzt sich zusammen aus den für die FW in den Kreistag gewählten Abgeordneten

und den Vertretern der FW im Kreisausschuss. Sie wählt aus ihrer Mitte eine/n

Vorsitzende/n und zwei Stellvertreter/innen.

2. Die Mitglieder der Fraktion sind in ihren Entscheidungen frei und nur ihrem Gewissen

unterworfen.

3. Die Fraktion stellt die Liste der Kandidaten zu jeglichen Wahlen auf, welche der Kreistag

vornimmt.

§ 8 – Geschäftsjahr und Gerichtsstand

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Geschäftsjahr endet am 31.

Dezember des Jahres.

2. Gerichtsstand ist das für den Sitz der FW Main-Kinzig zuständige Amtsgericht,

unabhängig vom Streitwert.

§ 9 – Auflösung

1. Die Auflösung der FW Main-Kinzig erfolgt, wenn die hierzu einberufene Mitgliederversammlung

dies mit 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder beschließt.

2. Im Falle einer Auflösung wird das vorhandene Vermögen gemeinnützigen Zwecken

innerhalb des Main-Kinzig-Kreises zugeführt.

Die Liquidation des Vermögens und dessen Verwendung wird von der Mitgliederversammlung

festgelegt.

§ 10 – Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tage der Beschlussfassung in Kraft.

Jahreshauptversammlung (JHV) am 26.03.2015. (Neufassung der Satzung)

UNSERE FINANZORDNUNG  

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12 Euro im Jahr. Er wird per Lastschrift durch den Vorstand mit Beginn zum Jahreseintritt am ersten Werktag des Jahres einbezogen.

Der Mitgliedsbeitrag ist im Voraus fällig, bereits gezahlte Beiträge werden im Falle des Ausscheidens des Mitglieds nicht zurückgezahlt.

Kosten für eventuelle Lastschriftrückläufe sind vom Mitglied selbst zu tragen.
 
Der Vorstand teilt dem Mitglied nach einem Aufnahmebeschluss schriftlich mit, dass es jetzt Mitglied im Kreisverband der FREIE WÄHLER Main-Kinzig-Kreis ist. Sämtliche Daten welche dem Aufnahmeantrag entnommen wurden unterliegen dem
Datenschutzgesetz.

Die Mitgliedschaft erlischt, wenn der Beitrag mit der jährlichen Zahlung nicht mehr erfolgt und beglichen wird.    

Der Vorstand ist dann berechtigt, das Mitglied auszuschließen, ein Zahlungsruhen oder eine Beitragsbefreiungen für das Mitglied vorzunehmen.
 

Diese Finanzordnung tritt am Tage der Beschlussfassung in Kraft.

Beschlossen in der Vorstandssitzung am 31.10.2014 in Steinau an der Straße – Ortsteil Ulmbach

Die Energiewende ist wegweisend

Wir wollen eine sichere, umweltschonende, bezahlbare und gesellschaftlich akzeptierte

Energieversorgung in Hessen.

– Gestaltung der Energiewende mit den Menschen vor Ort. Frühzeitiger Dialog.

– Unterstützung eines Energiemix zum Ausgleich von Schwankungen bei der

Energieproduktion.

– Förderung von Beteiligung von Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern an

Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien. Förderung des Zusammenschlusses

von Kommunen.

– Unterstützung von Bürgerbefragung, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid.

Prävention und Sicherheit

Sicherheit bedeutet Lebensqualität. Sie ist ein zentraler Wert für das Miteinander in unserer freiheitlichen Gesellschaft.

– Unterstützung des freiwilligen Engagements bei Feuerwehr, THW, im Zivil- und Katastrophenschutz und bei sozialen Diensten. – Stärkung des Polizeidienstes. Erweiterte Polizeipräsenz im Main-Kinzig-Kreis.

– Vermittlung von gesellschaftlichen Wertvorstellungen durch Training des Umgangs mit gewaltfreier Konfliktlösungen in Kindergarten, Schule und Jugendeinrichtungen.

– Einbeziehung und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Ziel ist Zusammen zu leben und nicht nebeneinander.

Leitlinie dabei ist Fördern und Fordern.

Diese Leitlinien treten am Tage der Beschlussfassung in Kraft. Beschlossen in der Vorstandssitzung am 19. Juli 2015 in Linsengericht-Großenhausen. Damit Bürgerbeteiligung Wirklichkeit wird!

UNSERE LEITLINIEN

Präambel

Wir FREIE WÄHLER stehen für eine unabhängige und sachbezogene Kommunalpolitik, die sich

nur den Bürgerinnen und Bürgern des Main-Kinzig-Kreises, aber keinen Parteiinteressen verpflichtet

fühlt. Wir mögen keine Entscheidungen von oben ohne intensive Bürgerbeteiligung vor Ort.

Mehr Freiraum für die Kommunen

Wir sehen die Städte, Gemeinden und Kreise als die politische Basis des Staates. Sie brauchen

Spielraum für Investitionen und Gestaltung.

– Gesicherte Finanzausstattung durch einen fairen kommunalen Finanzausgleich.

– Schluss mit dem Griff in die kommunalen Kassen durch Land und Bund.

– Bürgernahe Verwaltung. Übertragung der Aufgaben der Regierungspräsidien auf die Kommunen. Keine Mammutkreise durch eine neue Gebietsreform.

– Kein Ausverkauf kommunaler Versorgungseinrichtungen an Großkonzerne. Strom, Gas und Wasser sind Grundbedürfnisse und bedürfen kommunaler Kontrolle.

Arbeit muss sich lohnen

Wir stehen für eine faire soziale Marktwirtschaft. Ausdrücklich bekennen wir uns zu einem starken

Mittelstand.

– Stärkung der heimischen Wirtschaftsstruktur durch Abbau von Bürokratie und

Überregulierung.

– Faire Partnerschaft von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Menschen sind keine

Verfügungsmasse.

– Verbesserung der Infrastruktur in Verkehr und Wirtschaft, z.B. flächendeckendes

Internet, Nordmainische S-Bahn, Erneuerung der Bahnhöfe.

– Stärkung des traditionellen Einzelhandels, insbesondere im innerörtlichen Bereich.

Zukunft für den ländlichen Raum

Der Main-Kinzig-Kreis ist einer der schönsten Kreise in Hessen. Wir wollen eine Politik-Offensive für

unsere Regionen.

– Erhalt einer flächendeckenden Landwirtschaft, Erhalt des Landschaftsbildes.

– Sicherstellung der Hausarztversorgung, Unterstützung von Senioreneinrichtungen

und Betreuungsnetzwerken, Weiterentwicklung und Ausbau der kommunalen

Krankenhäuser.

– Keine Auszehrung einzelner Regionen durch Schließung von Schulen, Kürzungen

im ÖPNV oder im Straßenbau.

– Förderung des Tourismus. Verstärkter Ausbau von Rad- und Wanderwegen.

Kinder sind unser Vermächtnis

Wir halten Familie, Vereine und Schulen für wesentliche Grundlagen des Gemeinschaftslebens. Sie

verdienen besondere Förderung.

– Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ausbau der Ganztagsbetreuung, der

Ganztagsschule und der Inklusionsmöglichkeiten für Kinder mit Behinderungen.

– Verstärkung und Ausbau der Schulsozialarbeit. Öffnung der Schulen für Kommune

und Vereine.

– Förderung der Vereine. Sport-, Kunst- und Musikunterricht in der Schule und Arbeit

der Vereine ergänzen sich. Die Turnhallen bleiben für Vereine kostenfrei.

– Sanierung der Schulgebäude und Schultoiletten, Ausbau naturwissenschaftlicher

Abteilungen und Förderung praxisorientierter Unterrichtsformen.

Vereine und Kultur 

– Feste, Brauchtum, Musik und Kunst festigen unseren Bürgerinnen und Bürgern in ihrer Identifikation mit unserer Region. Sie sind für uns feste Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in unseren Städten und Gemeinden. 

 

– Die Schulturnhallen bleiben für Vereine kostenfrei. 

Bildung 

– Wir sind der Meinung, dass gute und erfolgreiche Schul- und Berufsausbildung nicht von den persönlichen und finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses abhängen dürfen. Im Haushalt des Main-Kinzig-Kreises müssen die Ausgaben für die Sachmittel der Schulen einen neuen Stellenwert erhalten. Um dies zu gewährleisten, sind die Budgets der Schulen zu erhöhen. 

– Die Schulstruktur der (allgemein- und berufsbildenden) Schulen und deren Bildungsvielfalt im Main-Kinzig-Kreis sollen sich an den zukünftigen Anforderungen orientieren. 

– Die Sanierung der Schulgebäude und der Schultoiletten, der Ausbau naturwissenschaftlicher 

 

Abteilungen und die Förderung praxisorientierter Unterrichtsformen sind für uns vordringlich.

Wirtschaft / Verwaltung 

– Wir setzen uns für eine weitergehende Verwaltungsmodernisierung ein. Ebenso für eine interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen um Ausgaben zu reduzieren. 

– Jede Gemeinde und jede Region des Main-Kinzig-Kreises hat regionale Besonderheiten und Vorzüge, welche stärker als bisher als Standortvorteile zu fördern sind. 

– Die Zusammenarbeit mit den Innungen der Handwerks-, Handels-, Industrie-, und der Ärztekammer ist zu stärken. 

 

– Die Vergabepolitik der Kommunen muss die heimische Wirtschaft und Handwerkerschaft bei Investitionen berücksichtigen. 

Öffentlicher Personennahverkehr
 

– Wir wollen im öffentlichen Personennahverkehr durch Verhandlungen mit den Verkehrsbetrieben deutliche Verbesserungen für die Pendler in der Region erreichen.

 

 

– Der Ausbau der Nordmainischen S-Bahn bis Gelnhausen ist bis 2030 anzustreben. 

Finanzen 

– Wir stehen für den verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit den Finanzen unseres Kreises.

– Wir sind für einen gerechten kommunalen Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen. 

Behördenstruktur
 

– Wir sind für weniger Bürokratie und fordern die Abschaffung der Regierungspräsidien.

 

– Die Regionalversammlung und der Regionalverband Frankfurt Rhein-Main sind neu zu

 

strukturieren (Auflösung von Doppelstrukturen).

Wir fordern eine verbesserte Zusammenarbeit der Behörden, damit Abläufe beschleunigt werden.

Energiewende / Ökologie

– Wir befürworten umweltfreundliche Technologien und den Ausbau erneuerbarer Energien (Energiemix). 

– Wir fordern dazu ein starkes Mitentscheidungsrecht der Kommunen, damit Bürger vor Ort mitbestimmen. 

Ländlicher Raum / Tourismus 

– Die Vielfalt unserer Kulturlandschaft (Spessart und Vogelsberg) muss erhalten bleiben. 

– Die Gründung einer Tourismusgesellschaft soll Synergien für die Förderung des Fremdenverkehrs stärken und Chancen für den Main-Kinzig-Kreis erhöhen. 

– Wir befürworten den Ausbau und die überregionale Anbindung des Radwegenetzes. 

UNSER WAHLPROGRAMM

Präambel 

Das Ziel dieses Programms ist es, die FREIE WÄHLER im Main-Kinzig-Kreis näher zusammenzuführen und sie in ihrer aktiven- kommunalpolitischen Arbeit zu unterstützen. 

 

Wir FREIE WÄHLER stehen in der Verantwortung gegenüber allen Bürgern, für deren Wohl wir uns einsetzen. Wir verstehen uns als eine moderne, dynamische Bürgerbewegung und die kommunal-politische- parteiunabhängige Kraft im Main-Kinzig-Kreis.

Wir vertreten eine Politik der Kommunikation, Partizipation, Kooperation, Transparenz und Verantwortung mit dem Ziel der Bildung eines Wir-Gefühls im Main-Kinzig-Kreis.

Inhalte und Ziele

Direkte Demokratie / Anwalt für Bürger und Kommunen

– Wir setzen uns dafür ein, dass moderne Medien künftig verstärkt von Politik und Verwaltung genutzt werden. Diese medialen Anforderungen der Zukunft sind eine Chance für mehr direkte Demokratie. 

 

– Den Kommunen wird jeder Spielraum für eigene Investitionen und Gestaltung genommen, weil immer mehr Aufgaben von Bund und Land ohne entsprechende Finanzierung auf die Kommunen übertragen werden. Die Handlungsfreiheit der Kommunen als Voraussetzung für ihr erfolgreiches Funktionieren muss wieder hergestellt werden. 

Familie / Kinder / Senioren 

– Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssen wir vor Ort verbessern. Die Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche müssen sich an den Bedürfnissen der Familien orientieren. Neue kreative Konzepte im Hinblick auf die Optimierung der Betreuungszeiten sind zu entwickeln, um den flexiblen Arbeitszeiten Rechnung zu tragen. 

– Die Schulsozialarbeit für Kinder und Jugendliche muss ausgebaut werden. 

– Das Land Hessen muss das von ihm beschlossene Kindergartenfördergesetz (KiföG) mit den notwendigen finanziellen Mitteln unterstützen. 

– Wir sind für wohnortnahe Pflegeplätze und fordern einen bedarfsgerechten Ausbau des Pflegeplatzangebotes, wobei wir ein Dependance-Modell – wie bereits im „Ronneburger Hügelland“ praktiziert – favorisieren. 

 

– Wir befürworten, dass die Schuldnerberatung weiterhin von caritativen Einrichtungen wahrgenommen und finanziell unterstützt wird. 

Hilfe für Bürger / Ehrenamt / Zusammenleben 

– Menschen mit Behinderungen müssen verstärkt bei politischen Entscheidungen beachtet werden. 

– Wir fordern wirksame Maßnahmen für einen barrierefreien Main-Kinzig-Kreis. 

– Wir unterstützen insbesondere die Organisationen, die Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zur Seite stehen und begleiten. Dem neugegründeten Förderkreis Hospiz Kinzigtal gilt es notwendige finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. 

– Die Freien Wähler schätzen das Ehrenamt und die Tätigkeit freier Träger als unabdingbar für das Funktionieren einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Die Tätigkeit von Vereinen und örtlichen kulturellen Gruppen ist zu unterstützen und vom Main-Kinzig-Kreis anzuerkennen sowie verstärkt zu fördern. 

 

– Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit dem neugegründeten Ausländerbeirat. 

Gesundheit / Vorsorge / Lebensmittelkontrolle 

– Ein leistungsfähiges, solidarisches Gesundheitswesen für den ländlichen Raum ist durch eine bürgernahe Ärzteversorgung zu sichern. 

– Die Selbständigkeit unserer Krankenhäuser muss erhalten bleiben und vor dem Zugriff großer Konzerne geschützt werden. Eine 40 Mio. EUR Investition in den Ausbau der Main-Kinzig- Kliniken an den Standorten Gelnhausen und Schlüchtern ist dafür notwendig. 

 

– Wir werden uns für ein hohes Niveau der Lebensmittelkontrolle und des Veterinärwesens im Main-Kinzig-Kreis einsetzen. 

Sicherheit / Katastrophen- und Brandschutz 

– Auf unsere Feuerwehren im Kreis ist Verlass. Die freiwilligen Feuerwehren im Main-Kinzig- Kreis sind Garant für einen flächendeckenden Brandschutz in unseren Städten und Gemeinden sowie für einen starken Katastrophenschutz. 

– Der hohe Ausbildungs- und Ausrüstungsstand der Freiwilligen Feuerwehren im Main-Kinzig- Kreis sowie die gute Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen sind auch in den kommenden Jahren durch das Gefahrenabwehrzentrum sicherzustellen. 

– Entsprechende Konzepte sind weiterzuentwickeln. Um die Aufgaben des Brandschutzes zu gewährleisten und die Einsatzfähigkeit zu optimieren unterstützen wir die freiwillige Fusion einzelner Feuerwehren. 

– Wir fördern die interkommunale Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren im Bereich der Beschaffung von Geräten und Material und sehen den Main-Kinzig-Kreis diesbezüglich als verantwortliche Koordinierungsstelle. 

 

Wir unterstützen und fördern die Jugendarbeit der Feuerwehren. Durch ihr Wirken gewinnen wir mehr Aktive für das Ehrenamt „Feuerwehr“. 

Vereine und Kultur 

– Feste, Brauchtum, Musik und Kunst festigen unseren Bürgerinnen und Bürgern in ihrer Identifikation mit unserer Region. Sie sind für uns feste Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in unseren Städten und Gemeinden. 

 

– Die Schulturnhallen bleiben für Vereine kostenfrei. 

Bildung 

– Wir sind der Meinung, dass gute und erfolgreiche Schul- und Berufsausbildung nicht von den persönlichen und finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses abhängen dürfen. Im Haushalt des Main-Kinzig-Kreises müssen die Ausgaben für die Sachmittel der Schulen einen neuen Stellenwert erhalten. Um dies zu gewährleisten, sind die Budgets der Schulen zu erhöhen. 

– Die Schulstruktur der (allgemein- und berufsbildenden) Schulen und deren Bildungsvielfalt im Main-Kinzig-Kreis sollen sich an den zukünftigen Anforderungen orientieren. 

– Die Sanierung der Schulgebäude und der Schultoiletten, der Ausbau naturwissenschaftlicher 

 

Abteilungen und die Förderung praxisorientierter Unterrichtsformen sind für uns vordringlich.

Wirtschaft / Verwaltung 

– Wir setzen uns für eine weitergehende Verwaltungsmodernisierung ein. Ebenso für eine interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen um Ausgaben zu reduzieren. 

– Jede Gemeinde und jede Region des Main-Kinzig-Kreises hat regionale Besonderheiten und Vorzüge, welche stärker als bisher als Standortvorteile zu fördern sind. 

– Die Zusammenarbeit mit den Innungen der Handwerks-, Handels-, Industrie-, und der Ärztekammer ist zu stärken. 

 

– Die Vergabepolitik der Kommunen muss die heimische Wirtschaft und Handwerkerschaft bei Investitionen berücksichtigen. 

Öffentlicher Personennahverkehr
 

– Wir wollen im öffentlichen Personennahverkehr durch Verhandlungen mit den Verkehrsbetrieben deutliche Verbesserungen für die Pendler in der Region erreichen.

 

 

– Der Ausbau der Nordmainischen S-Bahn bis Gelnhausen ist bis 2030 anzustreben. 

Finanzen 

– Wir stehen für den verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit den Finanzen unseres Kreises.

– Wir sind für einen gerechten kommunalen Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen. 

Behördenstruktur
 

– Wir sind für weniger Bürokratie und fordern die Abschaffung der Regierungspräsidien.

 

– Die Regionalversammlung und der Regionalverband Frankfurt Rhein-Main sind neu zu

 

strukturieren (Auflösung von Doppelstrukturen).

Wir fordern eine verbesserte Zusammenarbeit der Behörden, damit Abläufe beschleunigt werden.

Energiewende / Ökologie

– Wir befürworten umweltfreundliche Technologien und den Ausbau erneuerbarer Energien (Energiemix). 

– Wir fordern dazu ein starkes Mitentscheidungsrecht der Kommunen, damit Bürger vor Ort mitbestimmen. 

Ländlicher Raum / Tourismus 

– Die Vielfalt unserer Kulturlandschaft (Spessart und Vogelsberg) muss erhalten bleiben. 

– Die Gründung einer Tourismusgesellschaft soll Synergien für die Förderung des Fremdenverkehrs stärken und Chancen für den Main-Kinzig-Kreis erhöhen. 

– Wir befürworten den Ausbau und die überregionale Anbindung des Radwegenetzes. 

Europa und der Main-Kinzig-Kreis 

– Wir fordern die zwingende Einhaltung des Subsidiaritätsgrundsatzes auf allen Ebenen der Europäischen Union (EU). 

– Wir plädieren für eine Umwandlung der traditionellen europäischen Strukturpolitik in eine gezielte eigenständige Regionalförderung. 
    Wir wollen die Zusammenarbeit der Regionen fördern und eine starke Region im Zentrum der EU sein.  

Damit Bürgerbeteiligung Wirklichkeit wird!